Ein Macher, der Spuren hinterlässt – Jürgen Göttmann verlässt den Vorstand des KSV

Nach über drei Jahrzehnten an der Spitze des KSV Reichelsheim e.V. endet zum 16. April 2026 eine Ära: Jürgen Göttmann legt sein Amt als 1. Vorsitzender nieder – und hinterlässt einen Verein, den er wie kaum ein anderer geprägt hat.

Seit 1993 lenkte Göttmann die Geschicke des Gesamtvereins, dem neben der Fußballabteilung auch Handball, Leichtathletik, Triathlon und weitere Abteilungen angehören. Seine Wurzeln im Vereinsleben liegen dabei im Handball – von dort fand er seinen Weg in den Gesamtvorstand, wo er über mehr als 30 Jahre Verantwortung für den gesamten KSV trug.

Auch außerhalb des Sports war Göttmann stets ein engagierter Bürger der Gemeinde Reichelsheim – als Unternehmer führte er die Kurklinik Göttmann, war Mitglied der Gemeindevertretung Reichelsheim und engagiert sich darüber hinaus im Reitverein. Wer ihn kennt, schätzt vor allem seine Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen, Dinge zu bewegen und immer ein offenes Ohr zu haben.

Im KSV ist sein Fingerabdruck überall spürbar. Die 1988 entstandene Sportanlage „An der Ruh" hat er über Jahrzehnte erhalten und weiterentwickelt. Der Bau des Kunstrasenplatzes 2008, die Umsetzung der Heizungsanlage sowie die Errichtung des Soccerfeldes – das sind nur einige der Projekte, die ohne seinen Einsatz, seine Hartnäckigkeit bei Anträgen und Zuschüssen und seine Vernetzung in der Gemeinde so nicht möglich gewesen wären.

Wer Jürgen Göttmann erlebt hat, kennt auch sein Gesicht bei Siegerehrungen und Turnieren – immer präsent, immer mit einem Wort für die Sportlerinnen und Sportler, immer Teil der Gemeinschaft, nicht nur des Vorstands.

Der KSV Reichelsheim dankt Jürgen Göttmann von Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz über all die Jahre. Sein Engagement, sein Weitblick und sein Gespür für das, was den Verein zusammenhält, haben den KSV zu dem gemacht, was er heute ist. Wir freuen uns, dass er dem Verein auch weiterhin verbunden bleibt – und hoffen, dass wir noch lange von seiner Erfahrung und seinem Rat profitieren dürfen.


Alles Gute, Jürgen – und danke für alles!